Peter Lenks Denkmal für Stuttgart 21

Seit Monaten arbeitet der Bodmaner Bildhauer Peter Lenk an seinem neuen Werk, das den Titel trägt: „S 21 – Das Denkmal. Die Chronik einer grotesken Entgleisung“. Gewaltige neun Meter hoch soll es werden und die darin verewigten Figuren werden für jeden erkennbar sein. Mit der Fertigstellung rechnet Lenk im Frühjahr 2020. Wo das Denk- besser Mahnmal dann stehen soll, ist derzeit noch ungeklärt. Näheres zum Thema auf www.kontextwochenzeitung.de Derzeit werden Spenden gesammelt. Die Aktion wird auch von namhaften Persönlichkeiten unterstützt. Näheres dazu hier: www.lenk-in-stuttgart.de

Bodenseeforum: Linke Liste fordert Schließung

Seit rund zwei Jahren pumpt die Stadt Konstanz Millionen in das Bodenseeforum, das als Lieblingsprojekt des Konstanzer Oberbürgermeisters Uli Burchardt gilt. Nun, die Zahlen sind tiefrot, soll der Geschäftsführer dran glauben und steht vor seiner Kündigung. Ein Bauernopfer, findet die Linke Liste und fordert in ihrer aktuellen Pressemitteilung die sofortige Schließung

Lodi: Rüffel vom Gericht

Damit hatte Lodis Bürgermeisterin Sara Casanova von der rechtsextremen Partei Lega wohl nicht gerechnet. Ein Gericht in Mailand hat die norditalienische Kommune aufgefordert, ihre rassistische Regelungen gegenüber Kindern von Geflüchteten aufzuheben. Frau Casanova hatte unter anderem angeordnet, Flüchtlingskinder vom gemeinsamen Schulessen auszuschließen

OB Burchardt unterläuft Gemeinderatsbeschluss

In seiner Sitzung am 25.10.2018 hat sich der Konstanzer Gemeinderat auf Antrag der Linken Liste Konstanz (LLK) mehrheitlich dafür ausgesprochen, Konstanz zum „sicheren Hafen“ zu erklären. Das heißt, Konstanz verpflichtet sich, Flüchtlinge aus der Seenotrettung aufzunehmen. Oberbürgermeister Uli Burchardt interessiert das nicht und hat Ministerpräsident Kretschmann Anfang Dezember ein dementsprechendes Schreiben geschickt

Bodenseeforum: Die Messer werden gewetzt

Im Rat wird die Stimmung gegen das Bodenseeforum stärker. Elf GemeinderätInnen waren jetzt gegen einen weiteren Zuschuss zum Millionengräble am Seerhein. Damit wird die Luft auch für den OB immer dünner, und er könnte versucht sein, ein Bauernopfer zu finden, um die Verantwortung für die Verluste noch einmal von sich selbst fernzuhalten. Geschäftsführer Jochen Andrew Lohmar jedenfalls ist nicht zu beneiden, denn in der Politik sind die Heilsbringer von gestern die Watschen-Heinis von morgen.