Junge Rechte am Bodensee rüsten auf

Die „Identitäre Bewegung“ (IB), eine rasch wachsende Gruppierung mit rechtsextremistischer Ideologie, hat in den vergangenen Monaten mit mehreren Aktionen auf sich aufmerksam gemacht. Unter anderem mischten sie sich in Fasnachtsumzüge, auch in Konstanz. Die Verhüllung der Imperia geht ebenfalls auf ihr Konto. Einer ihrer vermeintlichen Drahtzieher ist in Wollmatingen gemeldet und gilt vor Ort als Mitorganisator der rechten Umtriebe.

Der gescheiterte Maulkorbversuch zu Konstanz

Mehrere StadträtInnen hatten ihr Abstimmungsverhalten zur geplanten Verlängerung des Theaterintendanten Christoph Nix öffentlich bekannt gegeben. Postwendend wurde ihnen per Mail erklärt, damit hätten sie gegen ihre Verschwiegenheitspflicht verstossen, denn die betreffende Sitzung sei nichtöffentlich gewesen und die Abstimmung geheim. Es roch nach Sanktionen. Nun der kleinlaute Rückzieher.

Bodenseeforum: Reif für die Insel

Im Sommer 2017 wurde Andrew Lohmar vom Konstanzer Gemeinderat zum Geschäftsführer des Bodenseeforums (BoFo) gewählt. Der gebürtige Schotte hat wohl nicht gewusst, worauf er sich da einlässt und was da auf ihn zukommt. Sein anfänglicher Optimismus hat bereits empfindliche Dämpfer erfahren. Nun plant er eine Art Befreiungsschlag

Theater Konstanz: „Idiotic news „

Vergangenen Donnerstag stimmte der Konstanzer Gemeinderat dagegen, den Vertrag des Theaterintendanten Christoph Nix um ein Jahr zu verlängern. Ensemblesprecher Georg Melich meinte: „Es ist sehr schade, dass wir die erfolgreiche und schöne Zusammenarbeit nicht noch ein Jahr weiterführen können.“ Ferner sind eine Reihe externer Künstler, die am Haus arbeiten oder gearbeitet haben, Herrn Nix spontan beigesprungen. Hier eine kleine Auswahl der Statements:

Bodenseeforum: Privatisieren oder verschenken?

Im vergangenen November stand der Quartalsbericht für das angebliche „Haus für alle“ auf der Tagesordnung des zuständigen Ausschusses. Man könnte fast genervt abwinken: Langsam langweilt der kommunalpolitische Dauerbrenner, aber schließlich verfüttert der Kasten Millionen Euro, wie der Wirtschaftsplan belegt und ein Ende ohne weiteren Schrecken ist nicht abzusehen.