Nach der Wahl ist vor der Wahl

Grandioser Wahlsieg für die Grünen, krachende Niederlage für CDU und SPD, FDP und FWK stagnieren, JFK und LLK gewinnen dazu. Was heißt das für die Konstanzer Kommunalpolitik? Und: Kommendes Jahr bewirbt sich der noch amtierende CDU-Oberbürgermeister Uli Burchardt für eine zweite Amtszeit. Zeit also, sich ab sofort um einen geeigneten Gegenkandidaten oder eine Kandidatin umzuschauen.

Digitalisierungswahn beim ÖPNV

Das vermuten viele KonstanzerInnen, nachdem sie erfahren durften, was die Stadtwerke wieder Intelligentes im Köcher haben. Wer zukünftig seinen Busfahrschein für einen Kurzstreckentarif lösen möchte, dessen Einführung in Bälde geplant ist, soll das über sein Smartphone regeln. Ein verspäteter Aprilscherz, allerdings einer der schlechtesten Sorte

Die Macht der Narren

Dass Narrengesellschaften nicht nur in Konstanz auch jenseits der Fasnacht eine gewichtige Rolle spielen, ist bekannt. Wer sich mit ihnen anlegt, muss in der Regel mit heftigem Gegenwind rechnen. Stehen auch noch Wahlen an, kuscht man lieber vor der organisierten Narretei und winkt deren Forderungen kritiklos durch. So geschehen am 20. März im Kulturausschuss.

Ein Wolkenschieber namens Marx

 

Gemeint ist allerdings nicht der gute Karl Marx, sondern Claudius Marx, seines Zeichens Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hochrhein-Bodensee. Sein Unternehmen logiert, wie das Bodenseeforum (BoFo) auch, im gläsernen Pleitebau am Seerhein. IHK-Marx outete sich kürzlich als glühender BoFo-Fan und sucht ab sofort Gleichgesinnte.

Verschleppte Straßenumbenennungen

 

Seit rund zwei Jahren wird in Konstanz über bekannte Personen diskutiert, die mit dem NS-System kooperierten und nach denen immer noch Straßen benannt sind (Conrad Gröber oder Franz Knapp) und die auch immer noch als Ehrenbürger der Stadt geführt werden. Man denkt an Umbenennungen und Aberkennung der Ehrenbürgerschaft, doch die dafür zuständige Kommission kommt nicht in die Gänge