Südkurier zahlt freier Journalistin 130 Prozent Honorar nach

Die freie Journalistin Karin Burger (58) hatte in der Zeit von Januar 2016 bis August 2016 erneut (frühere Tätigkeit 20 Jahre zurückliegend) für den Südkurier, Lokalredaktion Meßkirch, gearbeitet. Von Anfang an hatte sie dabei in den Gesprächen mit dem zuständigen Lokalredakteur darauf hingewiesen, dass sie hauptberuflich tätig sei und schließlich eine Nachzahlung gefordert – mit Erfolg.

Eine Frage des politischen Gespürs

Diese Personalentscheidung sorgt für Aufregung in der Stadt: Kaum ist der amtierende Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt von seiner Frau Barbara Burchardt rechtskräftig geschieden, bekommt sie einen Beratervertrag für das schlingernde Bodenseeforum. Die Meinungen dazu klingen nicht eben positiv und emotionale Debatten waren vorprogrammiert. So begibt man sich fahrlässig in Erklärungsnot

Erdogan spricht im Bodensee-Forum

Anfangs war es nur ein Gerücht, nun aber folgte die offizielle Bestätigung. Samstag, 1. April, kommt Recep Tayyip Erdogan nach Konstanz, um unter den Deutsch-Türken für die von ihm angestrebte Verfassungsänderung zu werben. Jetzt schon ist die Begeisterung unter den in Konstanz lebenden TürkInnen groß. Die Stadtverwaltung hat nach zähen Verhandlungen grünes Licht gegeben und stellt für Erdogans Auftritt das Bodensee-Forum zur Verfügung.

Busbahnhof Döbele: Haltestelle „Nasser Hund“

Der Fernbus-Bahnhof am Konstanzer Döbele ist mittlerweile ein Drehkreuz für Reisende aus ganz Europa. Über insgesamt drei Fernbusverbindungen erreicht man rund 40 europäische Städte und Erweiterungen sind bereits in Planung. Doch mit der nötigen Infrastruktur vor Ort hapert es gewaltig in der größten Stadt am Bodensee. Wer hier landet und auf seinen Anschluss hofft, steht sprichwörtlich im Regen

Nix bleibt nun doch in Konstanz

Christoph Nix, Intendant des Konstanzer Stadttheaters, hat sich heute entschieden: Er geht nicht nach Trier, wo er sich für den Posten des Kulturdezernenten beworben hatte. Im Konstanzer Rathaus soll ob des Verbleibens von Nix orkanartiger Jubel ausgebrochen sein, fühlt man sich doch dem Impressario herzlichst verbunden. Hier die Begründung von Nix, frei nach Herbert Achternbuschs Motto: Ich liebe diese Stadt und bleibe so lange, bis man es ihr anmerkt. Gut so.