Busbahnhof Döbele: Haltestelle „Nasser Hund“

Der Fernbus-Bahnhof am Konstanzer Döbele ist mittlerweile ein Drehkreuz für Reisende aus ganz Europa. Über insgesamt drei Fernbusverbindungen erreicht man rund 40 europäische Städte und Erweiterungen sind bereits in Planung. Doch mit der nötigen Infrastruktur vor Ort hapert es gewaltig in der größten Stadt am Bodensee. Wer hier landet und auf seinen Anschluss hofft, steht sprichwörtlich im Regen

Nix bleibt nun doch in Konstanz

Christoph Nix, Intendant des Konstanzer Stadttheaters, hat sich heute entschieden: Er geht nicht nach Trier, wo er sich für den Posten des Kulturdezernenten beworben hatte. Im Konstanzer Rathaus soll ob des Verbleibens von Nix orkanartiger Jubel ausgebrochen sein, fühlt man sich doch dem Impressario herzlichst verbunden. Hier die Begründung von Nix, frei nach Herbert Achternbuschs Motto: Ich liebe diese Stadt und bleibe so lange, bis man es ihr anmerkt. Gut so.

Geht doch: Geld für Scala-Film

Das monatelange Ringen um einen finanziellen Zuschuss für den Scala-Film von Douglas Wolfsperger hat ein halbwegs verträgliches Ende gefunden. Der Kulturfonds der Stadt Konstanz beschloss vergangene Woche, so eine aktuelle Mitteilung aus dem Kulturbüro, die geplante Dokumentation doch noch mit einer Summe von 15 000 Euro zu fördern. Wolfsperger reagierte auf Anfrage erfreut: „Eine wirklich schöne Nachricht“.

Freie Grüne Liste will „essbare Stadt“

Bald könnte es in Konstanz heißen: „Wie wär´s mit frischen Radieschen und leckeren Kartoffeln von der Laube oder knackigen Äpfeln und duftenden Erdbeeren vom Döbele-Kreisel?“ Die Freie Grüne Liste (FGL) hat Revolutionäres vor und will, so ihr mutiger Antrag für die morgen stattfindende Sitzung des Technischen- und Umweltausschusses (TUA), darum bitten, das Thema „Essbare Stadt“ alsbald auf die Tagesordnung zu setzen. Wie man hört, findet dieser Vorschlag in weiten Kreisen Unterstützung

Der Turmbau zu Wäldi

Glaubt man den Organisatoren, dann soll noch dieses Frühjahr auf dem Seerücken zu Hohenrain in Wäldi (oberhalb von Tägerwilen), der Napoleonturm „Belvedere“ steil in den Himmel ragen. Garantiert sei dann in knapp 40 Meter Höhe, so der Förderverein des Projekts, „eine Weitsicht über den Thurgau und über den Untersee mit der Insel Reichenau“. Da könnte also auf verträumter Scholle ein touristischer Treffpunkt entstehen, den es genau an dieser Stelle vor knapp 200 Jahren schon mal gab.